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LETZTE CHANCE!
Wir zeigen zum letzten mal das Tanztheaterstück "Lichtblicke", das mehrfach auf Festivals eingeladen wurde und 2025 mit dem Jugendkulturpreis NRW ausgezeichnet wurde! Am 6. Oktober 2026 um 19.30h in der Manufactur, Frühherrenstraße 11, Herford Der Eintritt ist frei! Spenden sind willkommen! Lichtblicke
»Licht - etwas, was die Umgebung hell macht, erleuchtet und dadurch Dinge sichtbar macht; Helligkeit; von einer Lichtquelle ausgehender Schein Blick - kurzes Blicken, Anschauen, Hinschauen, Ausdruck der Augen, Aussicht, Ausblick, Urteil[skraft]« (Quelle: duden.de) 7 Jugendliche begegnen sich 7 Tage lang für 7 Stunden. Sie schauen sich an, sie schauen einander an, sie beleuchten ihr Leben und unsere Gesellschaft. Sie gehen nach, was sie antreibt und umtreibt, vor allem aber, was sie bewegt: Sie tanzen. »Ich liebe es, wie unsere Körper immer wieder neue, schöne Bewegungen erfinden, wenn wir tanzen. Wie wir immer wieder zueinander finden.« In Lichtblicke spiegeln die Jugendlichen tänzerisch, mit und ohne Worte wider, was sie in sieben Tagen über sich, ihre Umwelt und ihre Mitmenschen erfahren haben. Basis dafür waren Improvisationseinheiten, Bewegungstheater und Schreibaufträge, in denen sie etwa ihre „lebendigsten“ Momente und ihre Gefühle beim Tanzen rekonstruieren. Die daraus entstandenen Tänze haben sie eigenständig entwickelt. Die Jugendlichen teilen in Lichtblicke schöne Beobachtungen, Momente, in denen sich das Leben leicht und mühelos anfühlt, in denen sie ihre Körper bis in die Fingerspitzen spüren, in denen ihnen die Welt gehört, in denen das Licht auf sie scheint. Wo Licht ist, fällt aber auch irgendwo Schatten. Die Spielenden möchten nicht über Freude sprechen, ohne Frust zu thematisieren. Sie begreifen sich nicht als isolierte Individuen im luftleeren Raum – sie sind eingebettet in gesellschaftspolitische Dynamiken, viele von ihnen haben Krieg erlebt und Flucht erfahren. Sie alle kennen Momente der Machtlosigkeit, der Dunkelheit … »Ich lebe. Was ist aber in der Nacht? Wenn es dunkel wird, wenn die Schatten, Alpträume und die Angst da sind. Ich möchte leben.« …und wissen, wie wichtig die Hoffnung auf die hellen Momente ist. Denn dafür lohnt es sich zu kämpfen und sich zu ermächtigen. Gemeinsam. »Denkt ihr auch manchmal an alle Wunder, die wir noch nicht erlebt haben?« Spieler*innen: Mamadou Diallo, Maria Hrechaniuk, Yeva Liava, Ruuhi Mohamed, Ali Hussain Nazari, Aiva Prišlova, Nawid Sadiqi Spielleitung: Canip Gündoğdu, Delia Kornelsen Ein Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater e.V. NRW / Gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW |
Berliner Festspiele, Fotos: Dave Grossmann
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Artikel aus der Neuen Westfälischen vom 11. August 2026
LAG bei BKJ-Fachtagung zur Prävention (sexualisierter) Gewalt
Theaterpädagogik als Best Practice bei „Playing with Care" in Berlin
90 Menschen aus 11 Ländern, drei Tage Austausch über Prävention (sexualisierter) Gewalt in der Kulturellen Bildung – und mittendrin die LAG Spiel und Theater NRW, gleich doppelt vertreten.
Vom 17. bis 19. Juni 2026 haben Britta Sensenschmidt, Nele Beckmann und Lina Dybowski im Workshop „Playing with Care: Boundary-Aware Theatre Games" Einblicke in eine theaterpädagogische Praxis gegeben, die spielerisch Grenzen wahrt und Kinderschutz von Anfang an mitdenkt. Dass unsere Arbeit dort als Best-Practice-Beispiel vor internationalem Fachpublikum präsentiert wurde, ist eine besondere Anerkennung.
Darüber hinaus hat unser Präventions-Theaterstück „Hinterm Vorhang" – gemeinsam mit Beiträgen von The Vocals Berlin/Vokalhelden e. V. und Auszügen aus „Artikel 1" der Campus Company – das gesamte dreitägige Programm künstlerisch gerahmt.
Die Fachtagung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) brachte Akteurinnen aus Kunst und Kultur, Pädagoginnen, Kinderschutzexpertinnen, Forschende und politische Entscheidungsträgerinnen aus ganz Europa zusammen – mit Keynotes u. a. von Prof.in Dr.in Mechthild Wolff (Hochschule Landshut) und der Unabhängigen Bundesbeauftragten gegen Kindesmissbrauch Kerstin Claus, einem Grußwort von Staatssekretärin Dr.in Petra Bahr (BMBFSFJ) und einer Abschluss-Keynote von Christine Eichholz (theaterpädagogische werkstatt). Den Abschluss bildete eine Fishbowl-Diskussion mit Ciaran O'Donell (Eurochild), Valerie Eichmann (ASSITEJ Deutschland) und Georgi Elenkov (National Network for Children Bulgaria), moderiert von Prasanna Oommen.
„Start2Act" ist das bisher einzige bundesweite Förderprogramm für den Schutz vor (sexualisierter) Gewalt in der Kulturellen Bildung und hat in den vergangenen zwei Jahren über 250 Projekte unterstützt. Der Bedarf bleibt groß – wie die Fachtagung sichtbar gemacht hat: Schutzkonzepte zu entwickeln und im Alltag lebendig zu halten, braucht Ressourcen, Wissen und kontinuierlichen Austausch.
Bericht und Bilder der BKJ zur Fachtagung: 90 Menschen aus 11 Ländern:
LINK: Europäische Fachtagung zeigt Möglichkeiten Kultureller Bildung, Kinderschutz zu stärken
Vom 17. bis 19. Juni 2026 haben Britta Sensenschmidt, Nele Beckmann und Lina Dybowski im Workshop „Playing with Care: Boundary-Aware Theatre Games" Einblicke in eine theaterpädagogische Praxis gegeben, die spielerisch Grenzen wahrt und Kinderschutz von Anfang an mitdenkt. Dass unsere Arbeit dort als Best-Practice-Beispiel vor internationalem Fachpublikum präsentiert wurde, ist eine besondere Anerkennung.
Darüber hinaus hat unser Präventions-Theaterstück „Hinterm Vorhang" – gemeinsam mit Beiträgen von The Vocals Berlin/Vokalhelden e. V. und Auszügen aus „Artikel 1" der Campus Company – das gesamte dreitägige Programm künstlerisch gerahmt.
Die Fachtagung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) brachte Akteurinnen aus Kunst und Kultur, Pädagoginnen, Kinderschutzexpertinnen, Forschende und politische Entscheidungsträgerinnen aus ganz Europa zusammen – mit Keynotes u. a. von Prof.in Dr.in Mechthild Wolff (Hochschule Landshut) und der Unabhängigen Bundesbeauftragten gegen Kindesmissbrauch Kerstin Claus, einem Grußwort von Staatssekretärin Dr.in Petra Bahr (BMBFSFJ) und einer Abschluss-Keynote von Christine Eichholz (theaterpädagogische werkstatt). Den Abschluss bildete eine Fishbowl-Diskussion mit Ciaran O'Donell (Eurochild), Valerie Eichmann (ASSITEJ Deutschland) und Georgi Elenkov (National Network for Children Bulgaria), moderiert von Prasanna Oommen.
„Start2Act" ist das bisher einzige bundesweite Förderprogramm für den Schutz vor (sexualisierter) Gewalt in der Kulturellen Bildung und hat in den vergangenen zwei Jahren über 250 Projekte unterstützt. Der Bedarf bleibt groß – wie die Fachtagung sichtbar gemacht hat: Schutzkonzepte zu entwickeln und im Alltag lebendig zu halten, braucht Ressourcen, Wissen und kontinuierlichen Austausch.
Bericht und Bilder der BKJ zur Fachtagung: 90 Menschen aus 11 Ländern:
LINK: Europäische Fachtagung zeigt Möglichkeiten Kultureller Bildung, Kinderschutz zu stärken
Prävention im Theater für junges Publikum
Fachtag im Jungen Schauspielhaus Düsseldorf
Am 25. Juni 2026 gestalten Britta Sensenschmidt und Cornelia Rössler einen Workshop auf dem Fachtag „Prävention im Theater für junges Publikum und in der Kulturellen Bildung" der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW. Im Workshop „Praxisnahe Umsetzung von Schutzkonzepten im (theater-)pädagogischen Alltag" geht es darum, wie Schutzkonzepte über das geschriebene Papier hinaus im künstlerisch-pädagogischen Arbeitsalltag wirksam werden – im Umgang mit Nähe, Körperlichkeit und Selbstäußerungen von Kindern und Jugendlichen. Der Fachtag bringt wissenschaftliche Perspektiven, fachpolitische Einordnungen und praxisnahe Impulse zusammen, u. a. mit einer Keynote von Prof. Sebastian Kurtenbach und einem Beitrag von Petra Ladenburger, Beauftragte des Landes NRW für Kinderschutz und Kinderrechte.
Wann? 25. Juni 2026, 13:00–18:00 Uhr
Wo? Junges Schauspiel D'haus, Central, Düsseldorf
Mitmachen: Anmeldung über die Arbeitsstelle Kulturelle Bildung unter: [email protected]
Jugendredaktion inter:esse trifft Dramaclλn
Nächste Aufführung: Freitag 26.6.26 19:30-21:30 Uhr, manufactur Herford
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Dramaclλn – „In lauter Stille"
In einem unscheinbaren Hinterhof in der Bielefelder Innenstadt entsteht etwas Besonderes: Neun junge Menschen – alle mit eigenen Erfahrungen von Krieg, Flucht und Neuanfang – erarbeiten gemeinsam ein Theaterstück. Kein Stück über Opfer, sondern über Haltung, Stärke und das Recht, gehört zu werden. Die Gruppe Dramaclλn fragt: Was bedeutet es, still zu sein – und was, wenn diese Stille plötzlich unerträglich laut wird? In kreativen Prozessen, eigenen Szenen und offenen Diskussionen haben sie einen Raum geschaffen, den sie sich selbst genommen sahen. Sie haben entschieden: Sie sind nicht länger still. Die Jugendredaktionsgruppe inter:esse hat die Gruppe besucht – schaut rein! AUFTRITT: Fr 26.6.26 19:30-21:30 Uhr Veranstalter: Integrationsbeauftragte Stadt Herford Fachstelle NRWeltoffen im Kreis Herford LAG Spiel & Theater NRW e.V. Eintritt auf Spendenbasis Kontakt [email protected] |